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Kerala Flut Nothilfe - Die letzten Tage

Und langsam geht uns die Kohle zum helfen aus...

Jvo A. Maurer - 23.08.2018

Die meisten Camps die unsere Crews gestern Besucht haben, werden nun merklich besser von NGOs mit Hilfsgütern versorgt, die Jeeps wurden viel langsamer leer: wir liessen nur vor Ort, was dringend gebraucht wurde. Auch der Staat von Kerala hat seinen Fokus von Rettungsaktionen auf Hilfsgüter Lieferung verschoben. Der starke Regen hat sich auf gelegentliche Gewitter reduziert, das Wasser zieht sich langsam zurück, aufräumarbeiten beginnen.

Rohin verbrachte gestern den halben Tag für ein Checkup im Krankenhaus, es verfolgt ihn eine Verletzung eines letztjährigen Unfalls. In Chenagnur kommt nun Hilfe an und es sieht wesentlich besser aus, Kutanadu wird heute mit weiteren Hilfspaketen im Gepäck gesichtet.


Ajith meldet ähnliches: “Camps werden endlich besser versorgt, weniger Hilfsgüter dagelassen, sind noch unterwegs, updates folgen” schrieb er.


Nithin ist mit seinen Leuten weiterhin am packen, vorbereiten und laden, auch er meldet einen sichtbaren Rückgang der Dringlichkeit. Es erreichen ihn nur noch wenige Anrufe, 100 weitere Familien Packs konnte er gestern nach Kochi senden. Wir haben einen Teil seiner Pakete ans Team bei Wayanad verschoben, da es da dringender gebraucht wird: in den abgelegenen Gebieten von Wayanad bleiben die Hilfsgüter weiter knapp.

“Weitere 70 Hilfspakete geladen und unterwegs.”

Gokul und sein Vater nehmen es mit der Hilfeleistung sehr ernst. Eine längere Diskussion in unserer Gruppe entstand, wie man den wachsenden medizinischen Notstand umgehen soll. Wir müssen leider passen, da wir weder Mittel noch Kompetenz dafür haben. Die Bereitschaft zu helfen und der Bedarf wäre jedoch gross. Sharath, der bisher mehr Bytes und Bits verschoben hat, schließt sich nun Gokul an um sich einen Eindruck vor Ort zu verschaffen.


Die vier Teams die unterwegs waren reduzierten wir heute auf ein primäres und vereinzelte Checkup fahrten: die kostenlos ausgeliehen Jeeps werden anderweitig wieder benötigt. Fürs Wochenende sind keine Lieferungen geplant, dafür aber nächste Woche, abhängig von verfügbaren Mittel und der Situation die wir antreffen. Gebraucht werden noch lange Hilfsgüter, die Dringlichkeit wird jedoch mit jedem Tag kleiner: unsere spontan Hilfs-Mission nähert sich damit langsam seinem Ende.

“Über 2000 Menschen mit Grundnahrungsmittel versorgt!”

Es wurde Zeit für unsere Crews sich eine Pause zu gönnen, eine gute Gelegenheit für uns, kurz Bilanz zu ziehen: 2800 schweizer Franken oder 220’000 indische Rupie wurden stand heute in Grundnahrungsmittel getauscht und ausgeliefert. Das entspricht mehr als 415 Familien Hilfspaketen die alleine von euch durch paropakaram gestellt wurden, und das alles in nur wenigen Tagen! Über 2000 Menschen konnten wir soweit mit Grundnahrungsmittel für eine ganze Woche versorgen. Geldtransfer Kommission, Benzin sowie Essen für die Crews werden neben eigenen Spenden gänzlich durch unsere Organisation gestellt, sodass eure Beiträge Verlustlos ihr Ziel erreichen.


An dieser Stelle ein erstes grosses und ganz herzliches Dankeschön allen Beteiligten, Helfer, Spender, Auslieferer, Packer, Organisatoren und Nachrichten Weiterleiter für euren Beitrag!

“Wir bleiben dran.”

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